Nachsorge: Ihre Motivation ist Ihr größtes Kapital

Unser Team aus Psychologen, Ernährungsberatern und Bewegungstherapeuten unterstützt Sie auch nach der Operation.

Die stationäre Behandlung im Adipositaszentrum Nordhessen ist der Startschuss für Ihr neues Leben. Wir werden Sie in dem vor Ihnen liegenden Prozess gerne begleiten. Wir freuen uns, wenn sie die Nachsorge-Angebote des Adipositaszentrums Nordhessen nutzen. Ihr wichtigstes Kapital aber ist Ihre Motivation. An dieser Stelle möchten wir Ihnen einige Informationen geben, wie Sie Ihre Motivation in der Nachsorge stärken.

Auf Ihre Motivation kommt es an

Wir freuen uns immer wieder, wenn wir selbstbewusste und durchsetzungsstarke Patientinnen und Patienten erleben dürfen. Denn ein gesundes Selbstbewusstsein und eine klare Zielvorstellung helfen dabei, die Motivation in der lebenslangen Auseinandersetzung mit dem Übergewicht zu erhalten. Wahr ist aber auch: Viele Patientinnen und Patienten haben in den Jahren vor der Adipositastherapie Rückschläge einstecken müssen, die zuweilen auf Selbstbewusstsein und Motivation abgefärbt haben.

Unterstützung durch Verhaltensmodifikation und Psychotherapie

Vor allem in der Nachsorge kommt es darauf an, dass Sie sich Ihre Motivation und Lebensfreude erhalten. Der verhaltensmodifizierende Ansatz des multimodalen Behandlungskonzeptes im Adipositaszentrum vermittelt Ihnen die Grundlagen dafür. Wir empfehlen dringend: Bleiben Sie dran. Suchen Sie sich die Unterstützung eines Psychotherapeuten, der Sie in der Nachsorge begleitet. Sie können sich die beiden Psychotherapeuten senden, die im Adipositaszentrum tätig sind: Diplom-Psychologin Roswitha Neidnicht-Seidel und Diplom-Psychologe Klaus Ritter. In den Praxen dieser niedergelassenen Psychotherapeuten kann geklärt werden, ob und in welcher Form eine psychotherapeutische Begleitung im Rahmen der Nachsorge sinnvoll ist. Ambulante Psychotherapie ist Kassenleistung.

Gemeinsam mit einem Psychotherapeuten finden Sie beispielsweise sehr viel leichter die Gründe dafür, wenn Sie einmal in alte Bewegungsmuster oder alte Essgewohnheiten zurückfallen. Ein Therapeut hilft in diesen ganz normalen Krisen, Lösungen zu finden anstatt in schlechtem Gewissen zu verharren. Sie lernen, mit Rückschlägen umzugehen – und daraus sogar neue Kraft zu schöpfen.

Fortlaufende Ernährungsberatung

Nach der Klinik kommt der Alltag. Und in der gewohnten Umgebung fallen wir leicht in alte Gewohnheiten zurück. Das gilt ganz besonders für die Ernährung. Mit einer fortlaufenden Ernährungsberatung können Sie dem Gewohnheits-Teufel ein Schnippchen schlagen – denn auf die Ernährung kommt es an. In Kochkursen lernen Sie außerdem Menschen kennen, die vor den gleichen Herausforderungen stehen wie Sie.

Spaß an Bewegung

Wir möchten Sie ausdrücklich ermuntern, in Bewegung zu bleiben. Körperliche Bewegung steigert nicht nur den Kalorienverbrauch und hilft Ihnen so, Ihrem Wunschgewicht näher zu kommen. Bewegung hat nahezu umfassende Wirkung auf Körper und Geist. Schon 30 Minuten täglich senken das Risiko für viele Begleiterkrankungen von Adipositas oder erlauben es beispielsweise, die Dosierung von Medikamenten gegen Diabetes oder Bluthochdruck zu senken. Außerdem lernen Sie beim Sport andere Menschen mit dem gleichen Ziel kennen. Und können sich so gemeinsam motivieren.